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"give me 5" - der Countdown läuft!



>>> 6. bis 8. Juli Mountainbike-Weltcup in Schladming - "give me 5" - der Countdown läuft!



Schon in den nächsten Tagen wird Schladming und Umgebung das Weltcup-Fieber endgültig packen. Im Downhill greift „Planai-Dominator“ Samuel Hill nach dem Hattrick und mit Markus Pekoll – dem amtierenden Staatsmeister - hat die Region eines der heißesten Eisen im Feuer.

 

Im Downhill greift Samuel Hill nach dem Hattrick! Der Australier triumphierte sowohl 2005 als auch 2006 auf der Planai und degradierte speziell im Vorjahr seine Konkurrenten zu Statisten. Der regierende Weltmeister zog alle Register seines Könnens und fuhr einen Vorsprung von 5,51 Sekunden auf seinen Landsmann Nathan Rennie heraus. Der „Planai-Dominator“ kam in den bisherigen Saisonrennen in Vigo (ESP) und Champery (SUI) über die Plätze fünf und drei nicht hinaus und ist daher ganz „heiß“ auf seinen ersten Erfolg in diesem Jahr. Neben Hill zählen die Saisonsieger Marc Beaumont (FRA/Vigo) und Matti Lehikoinen (FIN/Champery) in Schladming ebenso zu den Favoriten wie der Weltcup-Führende Steve Peat (GBR).

 

Die heimischen Hoffnungen auf einen Spitzenplatz ruhen auf Mathias Haas, der in Champery mit Rang 17 seine bisher beste Weltcup-Platzierung herausfuhr. „Jetzt will ich es in Schladming ganz genau wissen. Ich werde bei meinem Heimrennen ohne Rücksicht auf Verluste attackieren“, gibt sich der Steirer angriffslustig. Mit Lokalmatador Markus Pekoll, der sich vor kurzem auf der Planai zum Staatsmeister kürte, haben die rot-weiß-roten Downhiller noch ein zweites heißes Eisen im Feuer.

 

Tief enttäuscht trat Petra Bernhard im Vorjahr die Heimreise an. Mit einem Top-Ten-Platz hatte die Steirerin spekuliert, am Ende reichte es nach einem Sturz im oberen Streckenteil nur zu Rang 13. Selbstvertrauen für den Heim-Weltcup holte sich die 26-jährige Bernhard, die in Schladming auch im Four-Cross an den Start gehen wird, mit dem Triumph bei der Downhill-Staatsmeisterschaft auf der Planai. „Mit diesem Sieg habe ich bewiesen, dass ich die Strecke im Griff habe“, so Bernhard. Die französische Vorjahressiegerin Sabrina Jonnier, die nach ihrem Erfolg in Vigo und Platz drei in der Schweiz den Downhill-Weltcup anführt, ist in Schladming ebenso am Start wie Marielle Saner (SUI), die ihr Heimrennen in Champery gewann.

 

 

Für den 4x hat sich Streckendesigner Phil Saxena wieder einiges einfallen lassen und in den Four-Cross-Kurs eine spektakuläre Steilkurve entlang einer Hausmauer sowie einen Sprung über eine Terrasse eingebaut. Rüdiger Jahnel hat auf der Planai erneut eine Sensation im Visier - hinter dem Start von Anita Molcik steht noch ein Fragezeichen

 

Rüdiger Jahnel sorgte im Vorjahr beim Mountainbike-Weltcup in Schladming für eine Riesensensation! Der Oberösterreicher eroberte mit Rang drei hinter dem Tschechen Kamil Tatarkovic und dem Niederländer Joost Wichman den ersten Podestplatz für die österreichischen Herren in der Geschichte des Four-Cross-Weltcups. „Dieses Rennen war für mich das größte Erlebnis in meiner bisherigen Laufbahn. Ich werde die Begeisterung und die großartige Stimmung sicher nie vergessen. Das war einer jener Momente im Leben, an die man dann gerne denkt, wenn es einmal nicht nach Wunsch läuft“, erinnert sich der aus Seewalchen am Attersee stammende Jahnel an sein Husarenstück.

 

In dieser Saison jagte der Oberösterreicher bisher vergeblich Weltcup-Punkten hinterher. Aber was nicht ist, kann ja beim Nachtrennen in Schladming noch werden. „Im Vorjahr bin ich beim Weltcup auf der Planai Dritter geworden, heuer habe ich auf diesem Kurs die Staatsmeisterschaft gewonnen. Die Strecke liegt mir. Ich werde alles versuchen, um auch heuer wieder mit den besten Four-Crossern der Welt mitzuhalten“, hat Jahnel erneut eine Überraschung im Visier.

 

Der routinierte US-Amerikaner Brian Lopes drückte dem Four-Cross-Weltcup 2007 bisher seinen Stempel auf. Der 35-Jährige, der 2005 in Schladming triumphiert hatte, musste sich zum Saisonauftakt in Vigo nur dem Briten Gee Atherton geschlagen geben und war auf der zweiten Weltcup-Station in Champery eine Klasse für sich. Lopes hat im Weltcup 80 Punkte Vorsprung auf Atherton, der drittplatzierte Tscheche Michal Prokop liegt bereits 100 Zähler zurück.

 

Bei den Damen steht hinter dem Antreten der vorjährigen WM-Dritten Anita Molcik noch ein Fragezeichen. Der Niederösterreicherin macht eine schmerzhafte Knieverletzung zu schaffen. Molcik hofft aber, rechtzeitig für die Rennen auf der Planai fit zu werden. „Schladming ist für mich immer ein Saisonhöhepunkt, daher werde ich alles unternehmen, um an den Start gehen zu können. Wenn alles nach Wunsch läuft, ist im Four-Cross der Einzug ins Finale möglich“, so Molcik.



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